Lesetipp: Reportage über Ulrich Dost-Roxin im Tagesspiegel

Karl Grünberg, der für den Tagesspiegel sonst die Nachrufe verantwortet, hat sich mit einem Rechtsanwalt getroffen, in dessen Tätigkeitsbereich Nachrufe ebenfalls eine gewisse Rolle spielen: Ulrich-Dost Roxin, Schwiegersohn des berühmten Claus Roxin und zugleich, vielmehr in erster Linie, Strafverteidiger in Berlin.

Entstanden ist die lesenswerte Reportage „Vorgestern Mord, gestern Vergewaltigung, heute Chemnitz“, in der niemand ein Lied auf den Lippen hat (#relotius), in der man aber trotzdem mittendrin ist – im „normalen und zweckmäßigen“ Büro genauso wie im nicht gerade zweckmäßigen Mercedes E 400, mit dem Dost-Roxin auf dem Weg zu Hauptverhandlungsterminen jedes Jahr 80.000 km zurücklegt.

Der Rechtsanwalt erzählt von seinem Erweckungserlebnis als junger Staatsanwalt, von alten Fällen und den Einwirkungsmöglichkeiten einerVerteidigung, die Menschen beisteht, die aufgrund des gegen sie erhobenen Vorwurfs der staatlichen Übermacht ohne anwaltlichen Beistand schutzlos ausgeliefert wären.

Hier der Link: Vorgestern Mord, gestern Vergewaltigung, heute Chemnitz